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Wie mobil ist HR-Software?

Wie groß ist die Nachfrage nach mobiler Personal-Software und welche Inhalte werden lieber / besser mobil bearbeitet?

Eva Selan von HRweb im Gespräch u. a. mit Michael Friedwagner von Infoniqa.

"Einfache Handhabbarkeit ist immer gut. Auch bei HR-Software. Ist das notwendigerweise mit einer Mobile-Lösung / App verbunden? Ich lud eine Experten-Runde für HR-Software zum Interview und fragte: wie groß ist die Nachfrage nach mobiler Personal-Software und welche Inhalte werden lieber / besser mobil bearbeitet, welche sollten tunlichst in der Desktop-Version verbleiben?"

Das gesamte Interview finden Sie auf 

www.hrweb.at.

 

Das verbirgt sich hinter dem Begriff "mobile HCM-Software"

Dass die Personalarbeit immer komplexer wird, ist nichts neues. Immer mehr Herausforderungen sollen vom Fachbereich "Human Resources" gelöst werden, während noch der normale Arbeitsalltag-Wahnsinn tobt. Egal wie talentiert und erfahren ein Personalrefernt oder eine Personalrefentin ist: Wenn sie irgendwo zwischen demografischem Wandel, sich zu spitzendem Fachkräftemangel und sich abzeichnender Rezession auch noch neue Recruiting-Strategien entwickeln, Bewerbungsgespräche führen, Mitarbeiterdaten pflegen und Personalakten DSGVO-konform archivieren soll, wird sie früher oder später an ihre Grenzen kommen. Von der Payroll einmal ganz zu schweigen.

Der unfaire Part dabei: Viel zu viele Unternehmen setzen ihre Personalprofis vor diesen Berg an To Dos, verlangen ihnen Kreativität und rasche Lösungen ab - und dann sollen sie das alles mit Exceltabellen und Worddokumenten handeln. Wie soll das funktionieren?

Und vor allem: Warum tun Unternehmen ihren HR-Spezialisten diesen unnötigen Aufwand an, wo sich so viele Standard-Prozesse und Workflows im Hintergrund automatisieren lassen? So viel Arbeit kann mit der richtigen Personalsoftware mit wenigen Klicks erledigt werden. Und immer mehr HR-Tools benötigen dazu nicht einmal einen festen Desktop-PC, sondern lassen sich mobil steuern.

Sprich: Statt Urlaubsanträge gar noch auf Papier genehmigen und abheften zu müssen, genügt bei moderner Personalsoftware ein Fingerstreich auf dem Smartphone, und schon ist der Freigabeprozess in Gang und sogar binnen Minuten abgeschlossen. Wenn es einmal hakt, lässt sich sowieso im System nachvollziehen, wo noch Informationsbedarf z. B. seitens einer Fachabteilung oder einer Führungskraft fehlt. Aber das Geniale dabei: Alles geht orts- und zeitunabhängig auf Laptop, Tablet oder Smartphone.

Die mobile Personalabteilung, die nicht nur von einer Zeiterfassung aller Mitarbeiter per App profitiert, sondern die sich auch am Handy um den Recruitingprozess kümmern kann, ist längst Realität. Worauf es dabei ankommt und wie Unternehmen mit diesen Chancen umgehen, darum geht es im Interview von HRweb mit Michael Friedwagner von Infoniqa.