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Veröffentlicht am:    Thema: Personal

Das perfekte Kursbuch: So geht Seminarverwaltung 4.0

Kursbuch: Darauf müssen Sie achten | Infoniqa HR-Blog

Worauf kommt es an bei einem Kursbuch? Wie kann man die Kursverwaltung optimieren und was sind die größten Hürden im Seminarmanagement? Unsere Experten klären auf.

Immer mehr Firmen denken um und setzen alles daran, Talente zu binden und sie intern weiterzuentwickeln, statt neue zu rekrutieren. Denn neue Mitarbeiter zu finden ist inzwischen deutlich aufwendiger als die eigenen High Potentials gezielt zu fördern und sie genau dorthin zu entwickeln, wo man sie braucht. Dabei unterstützen moderne E-Learning-Tools mit einem integrierten Kursbuch. Wie das genau funktioniert? Wir verraten es Ihnen in diesem Artikel.

Inhalt:

  1. Weiterbildung gewinnt für Arbeitnehmer an Bedeutung
  2. Weiterbildungsangebote – eine wichtige Investition in die Zukunft
  3. Online-Lernen: Arbeitgeber halten sich zurück
  4. Self Service in der Personalentwicklung
  5. Online-Kursbuch ermöglicht modernstes Talent Management
  6. Fazit: Was ein Seminarmanagement-Tool mit integriertem Online-Kursbuch bringt
Kursbuch: Darauf müssen Sie achten | Infoniqa HR-Blog

Weiterbildung gewinnt für Arbeitnehmer an Bedeutung

Personalabteilungen bewegen sich derzeit in einem konstanten Spannungsfeld. In vielen Bereichen gibt es zu wenig Bewerber. Inzwischen ist es in vielen Branchen zu einer extremen Herausforderung geworden, Stellen zu besetzten. Daher haben Arbeitgeber eine neue Strategie entwickelt. 

Sie setzen stärker denn je auf die Bindung ihrer Mitarbeiter und unterbreiten ihnen interessante Angebote, damit sie nicht abwandern. Dazu gehören neben attraktiven Arbeitsbedingungen, Work-Life-Balance-Angeboten und einem angemessenen Gehalt unbedingt auch gute Karrierechancen und Weiterbildungsmöglichkeiten. Insbesondere letztes hat laut der Studie „Recruiting Trends 2020“ enorm an Bedeutung gewonnen. 

Und das sowohl aus Unternehmens- als auch aus Mitarbeitersicht: 

  • 100 Prozent der teilnehmenden Top-1.000-Unternehmen geben an, dass Weiterbildung wichtig ist, um die Mitarbeiterbindung zu stärken, aber auch um Mitarbeiter so auszubilden, dass es dem Unternehmensbedarf entspricht.
  • Genauso sehen das knapp sieben von zehn Arbeitnehmer.
  • Aus ihrer Sicht steigt die Wichtigkeit von Weiterbildung in Zukunft außerdem weiter an, weil Wissen immer schneller veraltet.

Weiterbildungsangebote – eine wichtige Investition in die Zukunft

Arbeitgeber können also bei Arbeitnehmern besonders punkten und sie stärker an sich binden, wenn sie ihren Mitarbeitern zum Beispiel eine erstklassige Ausbildungsakademie mit modernen und bedürfnisorientieren Bildungskonzepten anbieten, die flexibel in jeder Lebenslage abrufbar sind.

Wie wichtig insbesondere der Faktor Flexibilität in diesem Zusammenhang ist, haben wir alle durch die Corona-Pandemie zu spüren bekommen. Gerade wenn viele Beschäftigte vornehmlich remote arbeiten ist es wichtig, verstärkt virtuelle Weiterbildungsmöglichkeiten anzubieten. Nur so können weiterhin unterbrechungsfrei und zielgerichtet neue Fähigkeiten erlernt, Qualifikationen vermittelt und die berufliche Handlungsfähigkeit aufrechterhalten werden.

Es hapert an virtuellen Weiterbildungsangeboten

Leider sind viele Unternehmen laut des brandaktuellen Branchenmonitors Digitale Bildung rund um digitale Bildungskataloge und individuelle Förderungsmaßnahmen nicht gut aufgestellt:

  • Mit Abstand am häufigsten (87 %) wird im Zuge der innerbetrieblichen Weiterbildung derzeit noch das klassische Präsenzlernen, also reines face-to-face-Lernen, beispielsweise in Form von Workshops, Seminaren, Lerngruppen oder Lernen am Arbeitsplatz angeboten.
  • Jeweils etwa zwei Drittel der befragten Unternehmen bieten darüber hinaus aber auch Blended Learning (69 %) an, also eine Kombination aus Präsenz- und virtuellen Formaten.
  • Reines Online Learning wird derweil nur in 64 % der Fälle angeboten.

Gerade, was den großen Bereich des virtuellen Lernens angeht, besteht also noch viel Luft nach oben. Drei von zehn Arbeitnehmern haben keinen Zugang zu den entsprechenden Formaten. Und das, obwohl Online-Lernen alles andere als neu ist.

Wie Management Self Service Ihre Personalabteilung entlastet | Infoniqa HR Wissen

Online-Lernen: Arbeitgeber halten sich zurück

Gut möglich, dass Unternehmen bislang den komplexen Administrations- und Organisationsaufwand scheuten, wenn zusätzlich zu Präsenzveranstaltungen noch weitere Formate angeboten und verwaltet werden müssen. Doch dafür gibt es keinen Grund.

Moderne Bildungsmanagement-Tools helfen, alle Angebote im Blick zu behalten. Sogar Budgets lassen sich mit den Programmen kalkulieren. Mit diesem digitalen Rundum-Sorglos-Paket lässt sich die Qualifizierung von Mitarbeitern einfach und zielgerichtet steuern.

Self Service in der Personalentwicklung

Sogar dem Self Service-Gedanken ist Rechnung getragen. In einem integrierten Online-Kursbuch können Mitarbeiter jederzeit und an jedem Ort nachlesen, welche Präsenz-, Online- oder Blended-Learning-Kurse angeboten werden und sich zu diesen direkt anmelden.  

Darüber hinaus können Arbeitnehmer dem virtuellen Kursbuch den Status ihres Kurses nachvollziehen:

  • Wurde der Antrag, am Kurs teilzunehmen, genehmigt?
  • Wann beginnt und wann endet die Weiterbildungsmaßnahme?
  • Welche Formate beinhaltet die Fortbildung?
  • Wer nimmt teil?
  • Welche Inhalte werden vermittelt?
  • Passen die Inhalte zu den eigenen Lernbedürfnissen?
  • Schließt der Kurs mit einem qualifizierten Zertifikat ab?

Online-Kursbuch ermöglicht modernstes Talent Management

Nach dem erfolgreichen Besuch eines Kurses füllen die Teilnehmer Feedbackbögen direkt in dem Kursbuch aus und helfen ihrem Arbeitgeber so zu evaluieren, ob das Angebot mit den eigenen Erwartungen mithalten konnte oder nicht. Sprich: Sollte es weiterhin angeboten werden oder aus dem Programm genommen werden? Und auch Kurszertifikate lassen sich in dem Kursbuch jederzeit online abrufen. 

Von Personalerseite erfolgt die Genehmigung der Kurse sowie die Erstellung von Kursinformationen und der Zertifikate ebenfalls elektronisch und dank Remote-Zugriff orts- und zeitunabhängig. So kann die Personalentwicklung der Mitarbeiter auch in Phasen der remote Arbeit zielgerichtet vorangetrieben werden. Problem gelöst. 

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