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Veröffentlicht am:    Thema: Trends & HR-Markt

Die 10 häufigsten Fehler beim Projekt "Personalsoftware"

Fehler beim Projekt Personalsoftware

So kannst Du das Projekt „Personalsoftware“ so richtig gegen die Wand fahren! Mit diesen Tipps funktioniert's.

Die Einführung einer neuen Unternehmenssoftware wird die ein oder andere Hürde mit sich bringen, das ist jedem Unternehmer klar. Aber wie setzt man das Projekt eigentlich so richtig in den Sand?

Spaß bei Seite, natürlich möchte ich zeigen, wie man bei der Einführung von HR-Software die größten Stolpersteine vermeidet und vielleicht sogar aus den Fehlern der Vergangenheit lernen kann. Dank der langjährigen Erfahrung in der HR-Branche haben meine lieben Kollegen aus der Projektumsetzung die 10 häufigsten Fehler bei der Einführung einer Personalsoftware aufgedeckt.

HR-Software- und Prozessumstellungen können vor allem für große Unternehmen mit vielen Mitarbeitern beklemmend oder gar angsteinflößend sein. Auch kleinen und mittleren Unternehmen kann man oft die Blässe um die Nasenspitze herum ansehen, wenn es um technische Veränderungen in der Personalabteilung geht. Veränderungsängste oder eine gute alte Bekannte, die Betriebsblindheit, verstecken sich oft hinter solchen phobischen Zuständen. Außerdem möchte sich bestimmt niemand vor der gesamten Belegschaft zu Affen machen, wenn beispielsweise der Self-Service nichts taugt. Mit sochlchen und anderen Stolpersteinen wirst Du rechnen mussen und ich gebe es zu, Du hast Recht.

  • Ja, das Auswahlverfahren für eine neue Personalsoftware kann aufwändig und langwierig sein.
  • Ja, die Implementierung wird vermutlich Zeit und Geld kosten.
  • Ja, in der Einführungsphase können Fehler auftreten, mit den Du vorher nicht gerechnet hast.

Aber lasse mich eines sagen: Geh unerschrocken an die Sache heran – am Ende wird alles gut und die meisten Unternehmen können sich nicht vorstellen, was für eine enorme Erleichterung eine gut eingeführte Personalsoftware mit sich bringt. Aber dazu ein andermal mehr.

Wenn Du nun also versucht, Dich an diesen 10 Anhaltspunkten NICHT zu orientieren, stehen die Chancen optimal, die Einführung der neuen HR-Software entspannt durchzustehen und erfolgreich umzusetzen!

1. Definiere weder ein Projekt noch eine/n Hauptverantwortliche/n

Die Kolleginnen und Kollegen in der HR-Abteilung haben viele Wünsche! Eva möchte eine modernere Benutzeroberfläche, denn das bisherige Programm sieht „total Windows95“ aus.  Andrea möchte viele spezifische Zusatzfunktionen. Wenn schon neu, dann soll das Programm auch alles Mögliche können. Bei Peter sammeln sich schon Schweißperlen auf der Stirn, wenn er nur daran denkt, den Umgang mit einem neuen Programm zu erlernen. Er hat sich doch gerade erst daran gewöhnt, die E-Mail-Bewerbungen in die dafür vorgesehene Exceldatei einzutragen!

Projekt Personalsoftware Infoniqa

Was muss sie denn jetzt alles haben, die neue HR-Software? Und wer kümmert sich überhaupt darum, allen Ansprüchen gerecht zu werden? Ohne klare Definition von Projektinhalten, Zielen, Hauptverantwortlichen, Zuständigkeiten, anvisierten Budgets und Ressourcen steht Dein HR-Projekt schon kurz vorm Scheitern, bevor es überhaupt richtig angefangen hat. Mach es anders – mach es besser!

2. Veranschlag für die Personalsoftware kein oder viel zu wenig Budget

Gibt’s das nicht auch in der „Free-Version“? Na klar, Chef.
Für so manchen Manager stellt sich nach der ersten Kosteneinschätzung heraus, dass die bisherige Lösung eigentlich ziemlich super ist. Wer braucht schon all diesen neumodischen Schnick-Schnack? Unsere Bewerber und die Mitarbeiter managen wir mit Listen und einer Ordnerstruktur – das hat doch schon immer irgendwie funktioniert!
Also, wer braucht schon Budgetentscheider? Diese sollten von Anfang an auf jeden Fall außer Acht gelassen werden, damit das Projekt schon in Stufe zwei gleich baden gehen kann.

… herrje, kann’s eigentlich noch schlimmer kommen? Ich würde vorschlagen, Du siehst selbst.

Noch mehr Fehler, die Du machen kannst, um die Chance auf die Einführung einer unterstützenden HR-Software definitiv zu zerschlagen, gibt es in unserem kostenlosen Whitepaper.

P.S: Wenn Du all das mit einem Augenzwinkern betrachtest, dann wird’s schon klappen mit den Projekt „Personalsoftware“ ;)

Kostenfreie Checkliste zur Entscheidung des HR-Systems
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